• Sabine Terhorst

Beginne, mit Deinen Herausforderungen zu tanzen.


„Wo immer der Tanzende mit dem Fuß auftritt, da entspringt dem Staub ein Quell des Lebens.“ Rumi


Herausforderungen… Das ist das Wort, dass sich etwas besser anhört als „Problem“ oder „Schwierigkeit“. Herausforderung steht ganz allgemein für schwierige Situationen und Begegnungen. Sei es einfach etwas von außen Auferlegtes (wie z. B. die Energiekrise), Veränderungen die wir nicht wollen aber mit denen wir umgehen müssen oder eben zwischenmenschliche Situationen. Manchmal hat man auch Situationen, die sich im Leben immer wieder wiederholen und man hat das Gefühl, man tritt auf der Stelle.


Je nachdem, wie wir dann drauf sind, kann uns das wirklich schwer belasten. Wir beziehen es sehr stark auf uns und machen etwas sehr persönliches daraus. Wir verengen in unserer Sichtweise. Sehen manchmal nur noch das Problem. Sind traurig darüber, dass gerade uns das passiert. Wenn ich so darüber nachdenke, fühlt sich das sehr starr an. Psychologisch spricht man dann von Fixierung – was nichts anderes als Enge und Verspannung bedeutet.


Wie ist es aber, wenn Du Dir mal vorstellst, Du könntest mit dieser Herausforderung tanzen. Vielleicht wirst Du erst einmal geführt, aber in diesem Tanz beginnst Du Dich von einer Stelle zur nächsten zu bewegen. Du spürst den Schwung in der Bewegung und fängst vielleicht an, die Energie darin zu spüren. Du merkst, dass es Kräfte gibt, die Dich halten und stabilisieren und andere, die Dir Schwung geben und wo Du einfach schaun musst, dass Du dabei bleiben kannst. Und natürlich darfst Du Dir eine Musik dazu vorstellen. Vielleicht etwas Drama wie beim Tango oder Leichtigkeit wie beim Disco-Fox. Manchmal ist es auch schön sich im Walzer einfach zu drehen und sich den Schwindel zu erlauben. Menschen, mit denen Du Schwierigkeiten hast, könnten Deine Tanzlehrer sein. Sie möchten Dir etwas zeigen. Situationen, die Dir Angst machen, fordern Dich heraus und lassen Dich an manche Grenzen gehen. Doch Dein ganzes Sein spürt, dass es im Fluss des Tanzes ist. Das Du in der Bewegung bist und Du damit spielen kannst. Und vielleicht kannst Du dort dann auch die Lebensfreude entdecken. Das Spiel des Lebens. Das Lebendig sein selbst. Und die Fixierung kann sich auflösen.


Und so schließe ich den Impuls heute mit einem weiteren Zitat: „Würden wir mehr tanzen 💃, die Welt wäre eine andere!“ Andreas Nero Nick



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