• Sabine Terhorst

Egal was man zu Dir sagt: Dein Wert bleibt davon unberührt


Kennst Du das? Jemand sagt etwas zu Dir, ist vielleicht wütend und verletzt und es trifft Dich mitten ins Herz. Er oder sie sagt etwas zu Dir, was Du bist oder was Du nicht bist und es deckt sich überhaupt nicht mit dem, wie Du Dich selbst siehst. Es ist so, als würde der andere in dem Moment überhaupt nicht würdigen, was Du tust, wie Du Dich bemühst und auch nicht sehen wollen, was Du eigentlich versuchst zu geben.


Ich selbst habe dies vor kurzem mal wieder erlebt. BÄM ⚡ wurde ich in meinen Grundfesten und vor allem in meinem Selbstbild erschüttert. Und die größte Angst, die ich hatte, war, dass der andere Recht haben könnte. Dass es wirklich so ist, wie es die Person behauptet.


Sowas passiert immer wieder. Vielleicht sogar besonders gerne dann, wenn wir nicht darauf vorbereitet sind. Und so hast Du zwei Aspekte, die Du hier betrachten kannst: einmal das, was derjenige, der Dich so angreift eigentlich darüber aussagt, was in ihm lebendig ist (sein eigener Schmerz, seine eigene Angst usw.) – aber eben auch, was es mit Dir macht. Und als ich so mit meiner Frustration und meinem Schmerz und dem, was dadurch in mir lebendig wurde, dasaß, erinnerte ich mich an einen Spruch, den ich im Buch „Das weise Herz“ von Jack Kornfield gelesen hatte: „Wenn jemand zu Dir sagt, Du seist ein dreckiger Hund, dann schau nach hinten, ob Du einen Schwanz hast. Wenn da keiner ist, dann hat sich die Sache erledigt.“


Natürlich war und ist es nicht so einfach. 🥴 Und trotzdem hat es mir in dem Moment geholfen. Denn es war ja genau das: bin ich jetzt weniger wert, weil mich jemand angreift? Weil ich in seiner Wahrnehmung etwas falsch gemacht habe? Macht mich das zu einem schlechteren Menschen, als der, der ich vorher gewesen bin? Und ich konnte klar sagen: nein, das ist nicht so. Denn entscheidend in meinem Selbstbild ist nicht, wie der andere mich wahrnimmt, sondern mit welcher Intension ich ihm begegnet bin.


Als ich das für mich klar spüren konnte, konnte ich mich dem zuwenden, was in der anderen Person eigentlich lebendig war. Und da darf ich natürlich immer noch entscheiden, ob ich darauf reagieren möchte oder nicht. Die beiden Schritte aber voneinander zu trennen, war für mich sehr hilfreich.


Daher lade ich Dich heute ein: erlaube Dir, Dich auch getrennt von dem, was passiert ist, zu betrachten. Erkenne, dass Du der gleiche Mensch bleibst, egal was um Dich herum passiert. Dein Wert bleibt davon unberührt. Und aus dieser Sicherheit heraus, kannst Du Dich dann all dem zuwenden, wenn es Dir das wert ist. Das sollte aber erst der zweite Schritt sein. Dabei wünsche ich Dir ganz viel Kraft und Gelassenheit. ❤️




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