• Sabine Terhorst

Selbstsicher zu sein, bedeutet nicht, perfekt zu sein.


Wünschst Du Dir auch manchmal, Du wärst selbstbewusster? Oder würdest Du gerne mehr Selbstsicherheit ausstrahlen? Was verbindest Du mit diesem Wunsch? Steht da auch das Bild dahinter, Du wärst in jeder Lage souverän und unantastbar? Steht da manchmal der Wunsch dahinter, keine schwierigen Gefühle haben zu müssen?


Sich seiner selbst BEWUSST zu sein, bzw. sich seiner selbst SICHER zu sein, impliziert keinesfalls, dass Du „perfekt“ sein musst. Du darfst Anteile haben, die verärgert sind. Anteile, die ängstlich reagieren und die sich anpassen oder auch angreifen. Das schließt sich gegenseitig nicht aus – ganz im Gegenteil. Du weißt einfach nur darum. Und in dem Wissen, dass es so ist, verliert das automatische Muster seine Kraft.


SelbstBEWUSSTe Menschen kennen auch schwierige Gefühle. Sie versuchen sie aber nicht wegzudrücken und jemand anderer zu sein. Sie haben vielmehr einen Weg gefunden, sie zu integrieren und mit ihnen in Verhandlung zu treten. Sie kennen sich und wissen, was sie brauchen. Das werden sie sich entweder einfordern oder dafür sorgen, dass sie es sich selbst geben können. Und das strahlen sie in der Regel auch aus. Das hat nichts mehr von Arroganz (was eine Abwehr ist), sondern von Wissen. Und letztendlich auch von Selbstliebe und Annahme.

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